Neustadt-Glewe zeigt wie Energie-Wende geht


Die Stadt in Mecklenburg-Vorpommern kombiniert intelligent verschiedene erneuerbare Energiequellen mit dem Ziel 2030 eine neutrale Energiebilanz aufzuweisen. Sie wurde im Juni 2024 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet.

Erdwärme

1988 wurde die erste Bohrung in 2.455 Meter Tiefe vorgenommen und 1994 die Zweite. Seit dem stellt die Anlage jährlich ca. 20 Mio. Kilowattstunden Heizwärme bereit. Die Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH, deren Hauptgesellschafter die Stadt ist, betreibt ein Blockheizkraftwerk mit dem sie den Strom für die Unterwasserpumpe erzeugt. Die 97 Grad warme Sole wird einen Wärmetauscher geleitet und versorgt das 15 Kilometer lange Fernwärmenetz. Damit werdem kommunale Gebäude wie das Rathaus, Schulen, Gewerbegebiet und über 800 Bürger mit Wärme versorgt.

Solar- und Windstrom, sowie Biogas

Die Stadt hat außerdem einen 3,35 Megawatt-Peak Solaranlage installiert mit einer Batteriestation mit 925 kWh Speicherkapazität. Ab 2025 wird Biogas erzeugt und in LNG verflüßigt und es sind darüber hinaus zwei Windräder zur Stromerzeugung geplant.

Man sieht, Klimaneutralität ist auch ohne australische Konzerne und ohne tiefe Geothermie mit Lithiumförderung machbar. Die beste Lösung ist immer noch die Energieerzeugung in kommunaler Hand. Hier findet ihr weitere Infos

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